Besuch in Krakau

Nachdem wir uns alle am Sonntag den 01.07.17 am Flughafen getroffen haben und ein paar kleine Gepäckschwierigkeiten erfolgreich bewältigt haben, stiegen wir alle voller Vorfreude auf die anstehende Woche ins Flugzeug nach Krakau.

Dort angekommen besuchten wir erst einmal unser Hotel, teilten die Zimmer ein und bezogen die Betten. Leider waren wir und unsere polnischen Partner*innen separat untergebracht, weshalb wir diesmal viel weniger Zeit mit diesen verbringen konnten als zuvor in Deutschland. Anschließend gingen wir mit ein paar wenigen polnischen Austauschschülern und den Theaterlehrer, sowie mit Frau Herrmann Piroggen, polnische Maultaschen, essen.

Am nächsten Tag trafen wir nun auf die restlichen Polen und begannen mit vielen lustigen Gruppenspielen. Natürlich probten wir auch fleißig für unsere beiden Aufführungen zu dem Thema „Ivonna die Burgunderprinzessin“, welche ein voller Erfolg waren. Da Herr Blum krankheitsbedingt leider nicht mitfliegen konnte, bekam die eine Teilgruppe einen Einblick zu den Möglichkeiten und Formen des Schattentheaters, während die andere Gruppe von den beiden polnischen Theaterlehrern geleitet wurde.

Neben dem Theaterspielen nahmen wir auch an mehreren Workshops zu Akrobatik, Tanz und Zirkus teil, die uns allen sehr viel Spaß bereiteten. Außerdem lernten wir die Stadt Krakau näher kennen, einmal durch unsere polnischen Austauschschüler und einmal von einem Guide, und entdeckten Legenden und die Schönheit der Stadt. Abends besuchten wir oft ein Straßentheaterfestival mitten in Krakau, bei welchem wir beeindruckende und lustige Theaterstücke sahen.

Abschließend endete der Austausch am 08.07.17 und wir traten den Rückflug an. Für uns alle war es eine wunderbare Erfahrung und ein toller Erfolg. Leider vergingen die beiden Wochen für uns viel zu schnell und wir alle hätten uns gewünscht, noch mehr Zeit mit den Polen zu verbringen. Wir haben es geschafft, obwohl weder wir Polnisch, noch die Polen Deutsch konnten, mit Hilfe von zwei sehr netten Sprachmittlern die Sprachengrenze zu überwinden und eine wunderbare Erinnerung zu kreieren. Auch wenn wir mit den Polen in Krakau leider nicht mehr so viel Kontakt hatten, hat uns eine gemeinsame Leidenschaft, das Theater, zwei unvergessliche Wochen bereitet.

Lea Decker & Lara Seppi



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