Von dramat:ush
Nochmal in Korbach: „Augenblick nochmal“ überzeugt das Publikum des ältesten deutschen Amateurtheaterfestivals
Viele Komplimente und nette Worte erntete die Wiederaufnahme von „Augenblick nochmal“ auf der Korbacher Theaterwoche. Ein Besucher schrieb in einem Brief an die Gruppe: „… Ihr beherrscht, was ihr macht, Tanz, Pantomime, Chorsprechen, Monologe, Dialoge, Kommunikation mit dem Körper, Mimik. Dies alles setzt ihr minimalistisch ebenso ein wie in maximal grotesker Übertreibung (ich liebe eure Gesichter, wenn ihr alles gebt!). Ihr traut euch, ihr mutet euch dem Publikum zu, ihr drängt euch auf, und wenn es den Leuten reicht, dann gibt’s noch mehr davon …“
Hier ein Auszug aus der lokalen Presse:
Und der Festivalzeitung:
Dramt:ush spielt und siegt auf dem Friedrichshafener Theaterfestival „Theatertage am See“
Das dritte Jahr in Folge wurde ein Theaterstück unter der Regie von Michael Blum und Stefanie Höcherl auf dem Internationalen Theaterfestival „Theatertage am See“, mit dem diesjährigen Motto „Schöne neue Welt“, ausgewählt und prämiert.
Bereits bei der Uraufführung im Mai letzten Jahres, erhielt das Theaterprojekt „Augenblick nochmal – beim dritten Mal lässt man´s“, große Anerkennung. Bei den Theatertagen am Bodensee wurde es nun zweimal preisgekrönt.
Zum einen gewann die Gruppe den Publikumspreis, für den alle Teilnehmenden des Festivals abstimmen konnten. Das Ensemble erhielt auch einen von zwei Jury-Preisen. Dieser wurde unabhängig vom Publikum, von den Mitgliedern einer mehrköpfigen, professionellen Jury bestimmt.
Das zum großen Teil selbstgeschriebene Theaterstück nimmt die Zuschauenden auf eine Reise durch einen Tag wie jeden anderen. Es stehen Steine im Weg, die mühsam den Berg hinaufgetragen werden, nur, damit sie am Ende des Tages wieder hinabrollen können. Dieses scheinbar unendliche Spiel bringt die Gruppe laut Jury „unheimlich energievoll, mit hoher Präsenz und Fokus, aber mit viel Leichtigkeit“ auf die Bühne.
„In diesen 80 Minuten voll Tanz, Poesie und Emotionen schafft ihr Bilder für die Ewigkeit“, schreibt eine Zuschauerin nach der Aufführung. Auch die Ensembleleitung betont, dass man sich das Stück unbedingt mehrere Male anschauen müsse und es nicht beim „dritten Mal“ lassen könne. „Man ist während jeder Aufführung so reizüberflutet und gefesselt, dass man es immer und immer wieder anschauen kann. Wir haben das Stück schon dutzende Male gesehen und finden in jeder Performance trotzdem wieder etwas Neues. Es wird nie langweilig!“
Dramat:ush lädt deshalb herzlich zu weiteren Vorstellungen ein.
Am 14. Mai performt die Gruppe das Stück erneut auf den Theatertagen in Korbach.
„Ohne Worte“, eine Co-Produktion mit den Augustinum-Werkstätten in Unter- und Oberschleißheim wird am 11. Juni bei den Kammerspielen in München aufgeführt.
Am 25./27./28. Juni tritt die Gruppe mit ihrer neuen Inszenierung „Weggeschaut Und Totgeschwiegen (W.U.T.)“ im Gleis 1 in Unterschleißheim auf.
Alle weiteren Infos gibt es bei @dramatush auf instagram oder hier auf der Website.
Anna Majorovits und Lenard Strobel
Die Bilder wurden aufgenommen von Paul Silberberg.
Augenblick nochmal – Beim dritten Mal lässt man’s
Täglich grüßt der Sisyphos. Überall liegen Steine und am liebsten will man gar nicht so genau hinschauen. Lässt sich in den endlich-unendlichen Spiralen unseres Lebens ein Muster erkennen, gar Schönheit oder Sinn?
Ja, vielleicht haben wir alle Sorgen und Probleme, die wir einfach nicht aus dem Weg räumen können, aber wenigstens sind es unsere ganz eigenen – aus denen magische Augenblicke entstehen können, die das Leben so besonders machen.
„Mir kommt es so vor, als hätte ich das schonmal erlebt.“‘
„Oder die gleiche Szene passiert mehrmals!“
„Verrückt.“
„Voll.“
Diese Eigenproduktion nimmt mit auf eine rasante Reise durch einen Tag, einen Tag wie jeden, einen Tag, wie er noch nie dagewesen ist, aber trotzdem täglich wiederzukehren scheint … Von Wiederholungen, Schleifen, tragischen Déjà-vus, bewegtem Stillstand, furiosen Entwicklungen und einer Unmenge Steine.
„Hau ab, Mensch, elender Angeber mit Mühe, Lastesel ohne Sinn und Ergebnis.“.
„Beim dritten Mal lässt man´s. Oder beim siebten Mal bei langer Leitung.“
„Der Stein wäre besser für ein Haus oder eine Straße, wo es weitergeht, du Arschloch!“
Als Tänzer.innen, Autor:innen und Schauspielende:
Clara Beck, Kira Eichstetter, Leonie Kirsch, Kyra Knacke, Luisa Kreitmair, Robert Kümmel, Anna Majorovits, Louisa von Schnurbein, Lenny Strobel, Alex Teuber, Samuel Uhl
– und viele helfende Hände!
Instagram: https://www.instagram.com/dramatush
Fotos
Trailer
Film
„Echt verrückt.“
„Voll.“